Der Mond will heut’ nicht untergeh’n

 

Der Mond will heut’ nicht untergeh’n.

Die Sonne droht ihm schon seit Stunden.

In stolzem Weiß erhebt er sich

und bleibt zum Trotz’ ihr steh’n.

 

Der Mond will heut’ nicht untergeh’n.

Was hat’s mit mir zu tun?

Vergangne Wunden mahnen mich,

doch will ich nicht in Zeiten flieh’n!

 

So bleib’ dem Monde gleich ich steh’n,

ruft auch die Zeit nach mir.

Im Hier und Jetzt verbleibe ich -

und Wunden dürfen weitergeh’n.

 

(c) rh

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Der Mond will heut nciht untergehn2.mp3
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